Qualitätsrichtlinien

Bei Babykleidung von verantwortungsvollen Herstellern gibt es feste Begrifflichkeiten, mit denen die Qualität sowie die Haut- und Umweltverträglichkeit exakt definiert werden. Die wichtigsten stellen wir vor, damit Sie beim nächsten Einkauf die richtige Entscheidung treffen können.
Zertifizierte Bio-Baumwolle
Reiner geht es kaum: Die Baumwolle, die wir für zertifizierte Produkte verwenden, stammt ausschließlich aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Chemische Ausrüstung und Färbung schließen wir kategorisch aus; bis es zur behutsamen Handernte (nur reife Fruchtstände) kommt, werden weder Herbizide noch Pestizide eingesetzt. Das empfiehlt diese Artikel besonders für die empfindliche, zarte Babyhaut und Kinder mit Allergien. Jeder einzelne Ballen dieses Naturprodukts wird einzeln zertifiziert und die Anbaugebiete regelmäßig auf die Einhaltung der kbA-Richtlinien kontrolliert.
Verarbeitung gemäß den Richtlinien des Internationalen Verbandes der Naturtextilwirtschaft (IVN)
Stimmt mit den Anforderungen des Global Organic Textile Standard (GOTS) überein.
Zertifizierung durch die IVN-Zertifizierungsstellen Control Union, IMO Control/Schweiz
Ausrüstung
Zur weiteren Verarbeitung wird Baumwolle oftmals chemisch “veredelt”. Was zum leichteren Bügeln, zum schnellen Trocknen oder mehr Farbe führt, ist aber immer das Ergebnis eines künstlichen, chemischen Prozesses. Die natürliche Barriere der Haut ist durch Chemie besonders gefährdet.
Hersteller wie Lotties verzichten daher konsequent auf chemische Ausrüstung.
Farbig gewachsene Baumwolle
Auch Farbstoffe werden meist auf chemischem Wege in die Kleidung gebracht. Der Verzicht auf solche Zusätze ist aber nicht zugleich der Verzicht auf Farbe: In einigen Anbaugebieten wächst die Baumwolle selbst in unterschiedlichen Farben (braun, grün). Aus ihr wird fröhlich-bunte Kleidung ohne Kunstfarbe gewonnen.
Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau
Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle: Durch chemische Ausrüstung, Färbung und weitere Veredlungsprozesse kann selbst dieser natürliche Grundstoff negativen Einfluss auf Kinderhaut haben. Nur bei ökologisch angebauter Baumwolle, deren Herstellungsweg komplett nachweis- und belegbar ist, können Sie sicher sein, dass die Baumwolle alle ihre Eigenschaften, die ihr die Natur mitgegeben hat, behält.
So bei Bio-Baumwolle von Lotties:
- Ausschließlich ökologisch arbeitende Anbaubetriebe, die auf Pestizide verzichten
- Handernte und Handlese
- Keine chemische Ausrüstung
- Keine chemische Färbung: bunte Kleidung entsteht aus farbig gewachsener Baumwolle bzw. mit reaktiver Färbung nach IVN-Richtlinien
- Komplett nachvollziehbarer Entstehungsweg von der Aufzucht über die Ernte bis zum Weben und Nähen
Ein Ausblick: Die Zukunft der hautverträglichen Textilfaser
Es lässt sich nicht leugnen: Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau, deren Herstellungsweg lückenlos nachvollzogen werden kann und die nicht chemisch ausgerüstet wird, ist die beste Wahl, wenn es darum geht, empfindliche Haut zu schützen.
Gerade für Neurodermitis kranke Kinder ist dank neuartiger Fasern weitere Linderung gegeben: Dank Silberfaden durchwirkten Stoffen, z. B. in der Lotties-Textillinie Dermata.
Silberfaden-Kleidung besteht aus Baumwolle, deren Fasern mit Silber “beladen” werden. Damit profitiert die Kleidung von den antibakteriellen Eigenschaften des Silbers.
Beide Entwicklungen sind aus medizinisch-allergologischer wie auch aus ökologischer Sicht interessante Produkte. Lotties wird ihre Einsatzmöglichkeiten weiter prüfen und das Angebot entsprechend ausbauen.